In der Landesmusikakademie finden regelmäßig öffentliche Veranstaltungen statt, die sich vor allem aus der Arbeit einzelner Kurse oder Beleggruppen ergeben. In den meisten Fällen handelt es sich um Kursabschlüsse oder öffentliche Generalproben bei freiem Eintritt. Hier finden Sie eine Übersicht über die demnächst stattfindenden Veranstaltungen.
Die im April 2025 gegründete BoomerPlus - BigBand unter der Leitung von Frank Reichert geht in die dritte Runde. Nach dem Erfolg der ersten beiden Probenphasen im April und September 2025 wird die Probenarbeit 2026 fortgesetzt. Ausgehend von den älteren Jahrgängen - bietet dieses generationsübergreifende Projekt die großartige Gelegenheit, die Leidenschaft für den Big Band Jazz auszuleben, eigene musikalische Fähigkeiten zu erweitern und in einer dynamischen Gemeinschaft zu spielen. Der Ausgangspunkt ist bewusst bei der geburtenstarken “Boomer”-Generation gewählt und im Namen verankert, um die Generation der "frisch oder bald “Pensionierten” zur Teilnahme zu ermuntern. Ein bunter Mix Bigband begeisterter Generationen ist eine feine Sache. Die Haltung des Projektes ist: Wen interessiert schon Alter, Herkunft oder Geschlecht, wir machen Musik, je bunter, desto besser! Gespielt wird ein Repertoire verschiedener Stilrichtungen den Fähigkeiten der Teilnehmenden angepasst, das in einem "Werkstattkonzert" dem interessierten Publikum präsentiert wird. Mit Sicherheit wird sich die Spielfreude der Band auf das Publikum übertragen.
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Donnerstag, 23.04.2026
19:30 Uhr
Flöte intensiv - Abschlusskonzert
im Gartensaal von Schloss Engers
An der Landesmusikakademie findet auch 2026 wieder der Kurs „Flöte intensiv“ statt, der sich ganz auf die besondere Situation in Prüfungen, Probespielen und Wettbewerben konzentriert. Zum Abschluss des Kurses ist die interessierte Öffentlichkeit zum Konzert in den Gartensaal von Schloss Engers eingeladen. Viele hervorragende Musikstudierende und Berufsmusiker*innen scheitern an den besonderen Umständen, die das Spielen vor einer Jury mit sich bringt. Der Kurs beinhaltet daher auch ein simuliertes Probespiel unter professionellen Bedingungen. Flötist*innen aus aller Welt haben in diesen Tagen Unterricht zur Bewältigung dieser Situationen. Die Betreuer der Studierenden sind Professor Ulf-Dieter Schaaff (Berlin/Weimar), Rudolf Döbler (Berlin), Robert Pot (Niederlande). Vanda Albota, Korrepetitorin an der Folkwang Universität Essen und bestens mit dem Flötenrepertoire vertraut, ist als Pianistin beim Kurs vor Ort.
Rudolf Döbler studierte in Freiburg und Karlsruhe. Seit 1993 ist er stellvertretender Soloflötist beim Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. Er war und ist Mitglied namhafter kammermusikalischer Ensembles. Rudolf Döbler unterrichtet regelmäßig in Meisterkursen. Ulf-Dieter Schaaff ist Soloflötist des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin und Professor für Flöte in Weimar. Er studierte bei Andreas Blau, Peter-Lukas Graf und András Adorján. Neben reger kammermusikalischer Tätigkeit (u.a. Gründungsmitglied der „14 Berliner Flötisten“ zusammen mit Rudolf Döbler) ist er regelmäßig in Südkorea, Japan und Taiwan für Konzerte und Meisterkurse zu Gast. Robert Pot studierte in Amsterdam und Leiden. Er hat sich auf Kammermusik spezialisiert. In Deutschland wurde er vor allem durch Workshops, Dozenten- und Ensemblekurse bekannt. Zusammen mit Rudolf Döbler ist er künstlerischer Leiter der Flötentage Staufen.
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Donnerstag, 30.04.2026
19:30 Uhr
LandesLehrkräfteChor RLP - Singen. Wachsen. Inspirieren
in der Aula des Heinrich-Hauses
Der beim Landeskongress Musikunterricht 2025 ins Leben gerufene LandesLehrkräfteChor RLP lädt zum Abschluss seiner Frühjarsarbeitsphase, der zweiten Arbeitsphase überhaupt, zum öffentlichen Werkstattkonzert ein. Lehrkräfte, die das Singen lieben, neue Impulse für ihren Chor oder ihren Unterricht suchen treffen sich zum gemeinsamen Musizieren, künstlerischen Erleben und kollegialen Austausch. Erleben Sie motivierte Lehrkräfte mit einem abwechslungsreichen Chorprogramm unter Leitung von Dr. Markus Detterbeck.
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Sonntag, 03.05.2026
17:00 Uhr
Swing & More
Bigband-Sound in der Aula des Heinrich-Hauses
Die Koblenzer Big Band präsentiert klassischen Swing und aktuelle Arrangements bekannter Gesangstitel. Swing & More rückt bewusst den klassischen Big Band-Swing als Basis in den Vordergrund, beschreitet dabei gerne auch andere darüber hinaus gehende musikalische Wege. Zum Programm zählen neben Klassikern von Count Basie und Duke Ellington auch Jazz-Rock-, Funk-, Latin- sowie Jazz-Pop-Stücke mit dem Augenmerk auf exaktes Big Band-Spiel, große klangliche Varianz, welche mit viel Leidenschaft zu Gehör gebracht wird. Rund 20 Musiker aus der Region sorgen für einen gewaltigen Sound.
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Sonntag, 17.05.2026
11:00 Uhr
Groovy Strings
in der Aula des Heinrich-Hauses
Seit Jahren treffen sich am Himmelfahrtswochenende Streicher, die ihre Instrumente "zum Grooven" bringen wollen in der Landesmusikakademie, um genau das unter Anleitung von Mitgliedern des groovenden Streichquartetts String Thing zu perfektionieren. Zum Abschlusskonzert am Sonntag Morgen ist die interessierte Öffentlichkeit bei freiem Eintritt herzlich in die Aula des Heinrich-Hauses eingeladen.
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Sonntag, 31.05.2026
17:00 Uhr
Bluegrass - Bashed Potatoes
in der Aula des Heinrich-Hauses
Wer einmal eine echte Bluegrass-Band erlebt hat, den läßt der Groove nicht mehr los. Seit den 50er Jahren sorgt diese Musik quer durch Amerika für rauchende Saiten und tanzende Säle. Sie hat ihre Wurzeln im Old Time- und Folk-Repertoire, funktioniert aber nach ihren eigenen Regeln, die aus ein paar akustischen Instrumenten eine Groovemaschine werden lässt. Funkensprühende Soli, glühende Harmony-Vocals und zündende Grooves. Wenn die Bashed Potatoes im Halbkreis um ein Mikrofon stehen und gemeinsam spielen und singen, ist das jedes Mal wie ein kleines Feuerwerk. In Deutschland ist Bluegrass aber immer noch ein Geheimtipp, oft wird er für provinziell gehalten. Die Bashed Potatoes wollen das ändern. Joon Laukamp, Paul Lindenauer, Philipp Keck, Steffen Thede und Pierce Black sind Virtuosen auf ihren Instrumenten. Sie stammen zum Teil aus den USA und Neuseeland, haben unterschiedliche Wurzeln in Jazz, Rock, Klassik und Barockmusik und sind perfekt aufeinander eingespielt. Was sie 2015 auf der Folksession des Cologne Bluegrass Bash (CBB) in der Kneipe Mannis Rästorang zusammengeführt hat, war ihre Liebe zu den akustischen Musiktraditionen der amerikanischen Südstaaten und ihren modernen Varianten. In ihren mitreißenden Konzerten vermitteln die Bashed Potatoes die kosmopolitische Geschichte des Bluegrass, der aus europäischen und afroamerikanischen Volksmusiken entstanden ist. Zu ihrem Repertoire zählen ausgewählte Traditionals erfüllt von Sehnsucht, Vergänglichkeit und Spiritualität, Newgrass-Songs über gegenwärtige Themen, sowie tanzbare Instrumentals und eigene Stücke. Joon Laukamp - Violine, Mandoline, Gesang Paul Lindenauer - Violine, Gesang Philipp Keck - Gitarre, Gesang Steffen Thede - 5-string Banjo, Gesang Pierce Black - Kontrabass, Gesang Mehr unter https://www.bashedpotatoes.de/
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Dienstag, 16.06.2026
19:00 Uhr
Vollgas connected – Die inklusive Band aus Fürth
Konzert im Kurtheater Bad Ems im Rahmen des Musikalischen Inklusionscamps an der LMAK RLP
Vollgas connected – Die inklusive Band aus Fürth im Kurtheater Bad Ems Konzert im Rahmen des Musikalischen Inklusionscamps an der Landesmusikakademie RLP DI | 16.06. | 19:00 | Vollgas connected | Kurtheater Bad Ems Eintritt frei Dank der großzügigen Unterstützung durch die Leifheit Stiftung Nassau und unter Schirmherrschaft von Ministerpräsident Alexander Schweitzer realisiert die Landesmusikakademie ein dreitägiges „Musikalisches Inklusionscamp“ mit ca. 100 Teilnehmenden, das Teilhabe am musikalischen Handeln voraussetzungslos ermöglicht. Angeboten werden Workshops „für alle“ zu den Bereichen Instrumentalspiel, Trommeln und Gesang. Mit Unterstützung der Inklusiven Band Vollgas connected aus Fürth kann auf die Erfahrungen der an der Landesmusikakademie entstandenen Inklusiven Musizierensembles aufgebaut werden. Am ersten Abend der intensiven Probentage präsentiert die Band Vollgas connected, die bereits im Bayerischen Landtag, in der Bayerischen Staatskanzlei, auf den Bundeskongressen des deutschen Musikschulverbandes (VdM) in Mainz und Bamberg und sogar im Deutschen Bundestag gespielt hat, eindrucksvoll, was mit einer gemischten Truppe, die ich nach Kategorisierungen fragt, möglich ist. ischen hat sich die Band eine regelrechte Fanbase erspielt. Und das zu RecDie aus der ersten Staffel des an der Musikschule Fürth entwickelten Projektes für „Menschen mit Einschränkungen“ "Berufung Musiker*in" hervorgegangene Band "Vollgas" hat sich seit ihrer Gründung 2009 zu einer bundesweit gefragten Band gemausert: so rockte Vollgas bereits im Bayerischen Landtag, in der Bayerischen Staatskanzlei, auf den Bundeskongressen des deutschen Musikschulverbandes (VdM) in Mainz und Bamberg und sogar im Deutschen Bundestag. Auch namhafte Profimusiker*innen wie beispielsweise die Mitglieder der international renommierten Band Quadro Nuevo, die bereits mehrfach mit Vollgas fusionierte, schätzen die Spielfreude und Leidenschaft, die die Musiker*innen von Vollgas bei ihren Auftritten versprühen. "Großartig ist der mehr als bescheidene Ausdruck, was die Lehrer und die Musiker von Vollgas leisten. Der ausverkaufte Saal überschlug sich in fassungslosem Staunen und begeistertem Jubeln und immer wieder wurden Taschentücher gezückt. Niemand konnte sich der Spielfreude und der Begeisterung unserer jungen Kollegen entziehen. Es ist phänomenal, was auch Menschen mit Einschränkungen zu leisten im Stande sind, wenn sie die Chance dazu bekommen! Danke, dass wir dabei sein und mit Euch zusammen musizieren durften! 1-2-3: VOLLGAS!" Andreas Hinterseher, Quadro Nuevo Wir machen jetzt Musik und das ist super! Diese (Hoch-)Stimmung überträgt sich auf die Leiterin Uschi Dittus, auf die Musikschule als Ganzes und letztendlich auch auf das Publikum. Die Musiker*innen haben es schon bei ihren ersten Auftritten geschafft, das Publikum in ihren Bann zu ziehen und nicht nur musikalisch zu überzeugen. Inzwischen hat sich die Band eine regelrechte Fanbase erspielt. Und das zu Recht!
Frei
Donnerstag, 18.06.2026
18:00 Uhr
...am liebsten gemeinsam! - Inklusives Konzert in der Gießhalle der Sayner Hütte
Abschluss des Musikalischen Inklusionscamps an der LMAK RLP
Abschlusskonzert des Musikalischen Inklusionscamp an der Landesmusikakademie
DO | 18.06. | 18:00 | Inklusives Konzert | Gießhalle der Sayner Hütte Eintritt frei
Dank der großzügigen Unterstützung durch die Leifheit Stiftung Nassau und unter Schirmherrschaft von Ministerpräsident Alexander Schweitzer realisiert die Landesmusikakademie ein dreitägiges „Musikalisches Inklusionscamp“ mit ca. 100 Teilnehmenden, das Teilhabe am musikalischen Handeln voraussetzungslos ermöglicht. Angeboten werden Workshops "für alle" zu den Bereichen Instrumentalspiel, Trommeln und Gesang. Mit Unterstützung der Inklusiven Band Vollgas aus Fürth kann auf die Erfahrungen der an der Landesmusikakademie entstandenen Inklusiven Musizierensembles aufgebaut werden. Es werden ausnahms- und voraussetzungslos alle Menschen einbezogen, Kinder und Jugendliche, Erwachsene und Senioren verschiedener Nationalitäten und Religionen, mit und ohne besonderen Förderbedarf und unabhängig von den eigenen finanziellen Mitteln. Alle sollen erfahren, dass sie an ihrem Platz, mit ihrem Instrument/ihrer Stimme, etwas zum Gelingen des Ganzen beitragen. Zum Abschluss präsentieren die Teilnehmenden in der Gießhalle der Sayner Hütte eindrucksvoll, was während der Tage in den Workshops erarbeitet wurde.
Frei
Donnerstag, 25.06.2026
19:30 Uhr
Alte Musik - Gesang, Streicher, Tasten, Bläser
Dozentenkonzert im Gartensaal von Schloss Engers
Im Instrumentalkurs für Musik des Frühbarock soll die Lebendigkeit und Ausdruckskraft „Alter Musik“ erfahrbar gemacht werden. Eingeladen sind Spieler historischer Streichinstrumente sowie von Zinken, Barockposaunen und Dulzianen. Orgel und Cembalo stehen als Begleitinstrumente zur Verfügung. Zum ersten Mal sind auch Sängerinnen und Sänger Alter Musik beim Kurs dabei.
Zu Beginn des Kurse stellen sich die Dozentinnen und Dozenten den Teilnehmenden und der interessierten Öffentlichkeit musikalisch vor.
Florian Cramer studierte nach einer musikalisch im Knabenchor geprägten Jugend an der Musikhochschule Freiburg. Er ist ist Leiter des Neuen Basler Kammerchores. Seine fundierte Kenntnis von historisch informierter Aufführungspraxis führt zu lebendigen Interpretationen, die Zuhörer wie Aufführende begeistern. Anette Sichelschmidt spezialisierte sich nach ihrem Violinstudium auf die Barockvioline und erhielt Unterricht bei Sigiswald Kuijken. Sie tritt weltweit mit renommierten Barock-Ensembles auf. Robert Sagasser studierte in Hannover Viola da Gamba, Chor- und Ensembleleitung und Blockflöte. Anschließend wechselte er für ein Aufbaustudium im Fach Viola da Gamba nach Freiburg und schloss dort seine Studien mit der Prüfung der Künstlerischen Reife ab. Er lebt im Raum Heidelberg und leitet dort mehrere Chöre und Orchester. Detlef Reimers war Soloposaunist beim Phil. Staatsorchester Bremen. Später spezialisierte er sich auf „Alte Musik“ und spielt in namhaften Ensembles. 2000 bis 2011 hatte er einen Lehrauftrag in Münster. Martin Lubenow studierte Trompete, Zink, Cembalo und Tonsatz. Er war Honorarprofessor für Musiktheorie an der Trossinger Musikhochschule, bevor er sich selbstständig machte.
Frei
Mittwoch, 01.07.2026
19:30 Uhr
Lied, Oper, Oratorium
im Gartensaal von Schloss Engers
Teilnehmende des Kurses Lied, Oper, Oratorium sind sängerisch Begabte und Fortgeschrittene, deren Ziel es ist, in kleinerem Rahmen solistisch tätig zu sein. Die Dozent*innen Hans-Christoph Begemann, Anne Lünenbürger und Andreas Wagner unterrichten in Einzelstunden und im Plenum die von den Teilnehmenden mitgebrachten Lieder und Arien. Im Abschlusskonzert wird präsentiert, was im Kurs erarbeitet wurde. In jedem Jahr gibt es Pflichtstücke - in diesem Jahr das Magnificat (BWV 243) - Nr. 4 „Omnes generationes“ und Nr. 11 „Sicut locutos est“. Sowohl die der Stimmlage entsprechenden Solo- als auch die Chorpartien werden im Kurs erarbeitet.