In der Landesmusikakademie finden regelmäßig öffentliche Veranstaltungen statt, die sich vor allem aus der Arbeit einzelner Kurse oder Beleggruppen ergeben. In den meisten Fällen handelt es sich um Kursabschlüsse oder öffentliche Generalproben bei freiem Eintritt. Hier finden Sie eine Übersicht über die demnächst stattfindenden Veranstaltungen.
Abschlusskonzert Gesangsklasse Sophia Bart
im Gartensaal von Schloss Engers
Fünf intensive Probentage verbringt die Gesangsklasse von Sophia Bart in der Landesmusikakademie. Die Teilnehmenden bereiten u.a. Werke von J.S. Bach, Pergolesi und Brahms vor. Mit von der Partie ist der Pianist Franz Leander Klee. Zum Abschlusskonzert ist die interessierte Öffentlichkeit herzlich eingeladen.
Frei
Dienstag, 24.02.2026
19:30 Uhr
Voice & Piano / Jazz & Pop
im Gartensaal von Schloss Engers
Alexander Gelhausen, Professor für Jazz und Populargesang an der HfM Mainz und Sebastian Sternal, Professor für Jazzklavier ebenda geben einen gemeinsamen Duoworkshop für Klavier und Gesang. Das Angebot richtet sich sowohl an bereits bestehende Duos aller Niveaustufen, von ambitionierten HobbymusikerInnen, über Studierende und Young (and old) Professionals, bis hin zu Musizierenden mit klassischer Prägung, die sich mit Jazz- und Popularmusik erstmalig auseinandersetzen möchten. Auch Einzelanmeldungen sind herzlich willkommen, so lange sie sich zahlenmäßig einem Duopartner zuordnen lassen. Der Workshop beschäftigt sich unter anderem mit der musikalischen Interaktion der PartnerInnen in Hinblick auf Dynamik, Rhythmik und Stilistik, vor allem soll aber die gemeinsame Musizierfreude vermittelt und gestärkt werden. Zum Abschluss des Kurses präsentieren die Teilnehmenden und der Dozent das Erarbeitete bei einem Jazzabend.
Alexander Gelhausen studierte Musikerziehung und Jazzgesang in Köln. Er ist Leiter des Bereichs Jazz und Populargesang an der Hochschule für Musik Mainz. Er arbeitet als freischaffender Jazzsänger, Sprecher und Gesangspädagoge, gibt Workshops, Gesangslehrerfortbildungen und hält Vorträge zu Themen der Gesangstechnik, Gesangspädagogik, Jazzimprovisation und Jazzforschung.
Sebastian Sternal (*1983) ist Professor für Jazzklavier an der Hochschule für Musik Mainz und unterrichtet Jazztheorie an der Musikhochschule Köln. Er ist mehrfacher ECHO-Preisträger (2018, 2016, 2013) und wurde mit weiteren bedeutenden Jazzpreisen ausgezeichnet. Er war langjähriges Mitglied des Bundesjugendjazzorchesters und später auch Dozent dort. Sternal hat mit Musikern wie Dee Dee Bridgewater, John Ruocco und John Riley zusammengearbeitet; Konzerttourneen führten ihn durch ganz Europa, in die USA sowie nach Namibia und Südafrika. Sein Debütalbum „Eins“ erschien 2009.
Frei
Freitag, 27.02.2026
19:30 Uhr
Abschlusskonzert Chanson unter Leitung von Annette Postel
im Gartensaal von Schloss Engers
Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt! - Der Esprit und Witz dieser Lieder, aber auch ihre Tiefe und Ausdrucksstärke, faszinieren heute noch. Auch wer Lust hat, ein modernes Kabarettlied, ein Kreisler-Couplet, ein Liedermacherstück, einen anspruchsvollen Schlager oder sogar ein selbst geschriebenes Lied zu erarbeiten, ist in diesem Kurs gut aufgehoben. Gemeinsam mit der unvergleichlichen Annette Postel machen sich die Kursteilnehmenden auf die Suche nach Ihrer Stimme und Ihrer persönlichen Interpretation. Zum Abschluss präsentieren Sie das Erarbeitete der interessierten Öffentlichkeit.
Annette Postel, Sängerin, Musik-Kabarettistin, Operncomedienne, „Chanteuse“ und Gesangspädagogin, gewann u.a. den 1. Preis des Bundeswettbewerbs Chanson, den Lotte-Lenya-Gesangswettbewerb der Kurt-Weill-Foundation New York, den Förderpreis des Erika-Köth-Opernwettbewerbs und den Kleinkunstpreis Baden-Württemberg. Sie unterrichtet nach der funktionalen Lichtenberg-Methode, die Stimmhygiene, Natürlichkeit und Freiheit im Klang in den Vordergrund stellt. Weitere Informationen unter www.annette-postel.de
Frei
Samstag, 14.03.2026
19:30 Uhr
Divertimento - Vocal Jazz a cappella
in der Aula des Heinrich-Hauses
Der „Chor Divertimento“ ist eine im Jahr 2002 gegründete Formation von Sängerinnen und Sängern aus dem nördlichen Westerwald (Raum Hamm - Altenkirchen - Hachenburg - Flammersfeld - Neuwied). Er umfasst derzeit 30 Mitglieder. Nomen est omen – das Wort 'Divertimento' stammt ursprünglich aus dem Italienischen und bedeutet wörtlich übersetzt Vergnügen, Unterhaltung und Spaß. Im musikalischen Sinne ist ein Divertimento eine Suitenform der Klassik in kleiner Besetzung. Die Namensgebung bringt somit das Konzept und die Ziele des noch jungen Chores in prägnanter Weise zum Ausdruck – Spaß haben und Freude bereiten mit modernem, abwechslungsreichem Chorgesang mit passender Choreographie in einem zahlenmäßig bewusst überschaubar gehaltenen Ensemble. Musikalisch ist der Chor in die modernen Stilrichtungen Vocal-Pop, Jazz, Rock und Gospel orientiert. Kurz gesagt: Chormusik, die Spaß macht – Sängerinnen und Sängern wie dem Publikum gleichermaßen. Die regelmäßigen Chorproben finden einmal wöchentlich statt. Einmal im Jahr trifft sich das gesamte Ensemble zu einem Probenwochenende in der Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz in Neuwied-Engers. Der Chor nimmt regelmäßig an Chorfestivals und Chorwettbewerben teil und erreichte 2022 beim Deutschen Chorfest in Leipzig einen sensationellen 3. Preis in der Kategorie Jazz-Pop.
Frei
Freitag, 27.03.2026
19:30 Uhr
BoomerPlusBigband
in der Aula des Heinrich-Hauses
Die im April 2025 gegründete BoomerPlus - BigBand unter der Leitung von Frank Reichert geht in die dritte Runde. Nach dem Erfolg der ersten beiden Probenphasen im April und September 2025 wird die Probenarbeit 2026 fortgesetzt. Ausgehend von den älteren Jahrgängen - bietet dieses generationsübergreifende Projekt die großartige Gelegenheit, die Leidenschaft für den Big Band Jazz auszuleben, eigene musikalische Fähigkeiten zu erweitern und in einer dynamischen Gemeinschaft zu spielen. Der Ausgangspunkt ist bewusst bei der geburtenstarken “Boomer”-Generation gewählt und im Namen verankert, um die Generation der "frisch oder bald “Pensionierten” zur Teilnahme zu ermuntern. Ein bunter Mix Bigband begeisterter Generationen ist eine feine Sache. Die Haltung des Projektes ist: Wen interessiert schon Alter, Herkunft oder Geschlecht, wir machen Musik, je bunter, desto besser! Gespielt wird ein Repertoire verschiedener Stilrichtungen den Fähigkeiten der Teilnehmenden angepasst, das in einem "Werkstattkonzert" dem interessierten Publikum präsentiert wird. Mit Sicherheit wird sich die Spielfreude der Band auf das Publikum übertragen.
Frei
Donnerstag, 23.04.2026
19:30 Uhr
Flöte intensiv - Abschlusskonzert
im Gartensaal von Schloss Engers
An der Landesmusikakademie findet auch 2026 wieder der Kurs „Flöte intensiv“ statt, der sich ganz auf die besondere Situation in Prüfungen, Probespielen und Wettbewerben konzentriert. Zum Abschluss des Kurses ist die interessierte Öffentlichkeit zum Konzert in den Gartensaal von Schloss Engers eingeladen. Viele hervorragende Musikstudierende und Berufsmusiker*innen scheitern an den besonderen Umständen, die das Spielen vor einer Jury mit sich bringt. Der Kurs beinhaltet daher auch ein simuliertes Probespiel unter professionellen Bedingungen. Flötist*innen aus aller Welt haben in diesen Tagen Unterricht zur Bewältigung dieser Situationen. Die Betreuer der Studierenden sind Professor Ulf-Dieter Schaaff (Berlin/Weimar), Rudolf Döbler (Berlin), Robert Pot (Niederlande). Vanda Albota, Korrepetitorin an der Folkwang Universität Essen und bestens mit dem Flötenrepertoire vertraut, ist als Pianistin beim Kurs vor Ort.
Rudolf Döbler studierte in Freiburg und Karlsruhe. Seit 1993 ist er stellvertretender Soloflötist beim Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. Er war und ist Mitglied namhafter kammermusikalischer Ensembles. Rudolf Döbler unterrichtet regelmäßig in Meisterkursen. Ulf-Dieter Schaaff ist Soloflötist des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin und Professor für Flöte in Weimar. Er studierte bei Andreas Blau, Peter-Lukas Graf und András Adorján. Neben reger kammermusikalischer Tätigkeit (u.a. Gründungsmitglied der „14 Berliner Flötisten“ zusammen mit Rudolf Döbler) ist er regelmäßig in Südkorea, Japan und Taiwan für Konzerte und Meisterkurse zu Gast. Robert Pot studierte in Amsterdam und Leiden. Er hat sich auf Kammermusik spezialisiert. In Deutschland wurde er vor allem durch Workshops, Dozenten- und Ensemblekurse bekannt. Zusammen mit Rudolf Döbler ist er künstlerischer Leiter der Flötentage Staufen.
Frei
Sonntag, 17.05.2026
11:00 Uhr
Groovy Strings
in der Aula des Heinrich-Hauses
Seit Jahren treffen sich am Himmelfahrtswochenende Streicher, die ihre Instrumente "zum Grooven" bringen wollen in der Landesmusikakademie, um genau das unter Anleitung von Mitgliedern des groovenden Streichquartetts String Thing zu perfektionieren. Zum Abschlusskonzert am Sonntag Morgen ist die interessierte Öffentlichkeit bei freiem Eintritt herzlich in die Aula des Heinrich-Hauses eingeladen.
Frei
Dienstag, 16.06.2026
19:00 Uhr
Vollgas connected – Die inklusive Band aus Fürth
Konzert im Kurtheater Bad Ems im Rahmen des Musikalischen Inklusionscampsan der LMAK RLP
Vollgas connected – Die inklusive Band aus Fürth im Kurtheater Bad Ems Konzert im Rahmen des Musikalischen Inklusionscamps an der Landesmusikakademie RLP DI | 16.06. | 19:00 | Vollgas connected | Kurtheater Bad Ems Eintritt frei! Dank der großzügigen Unterstützung durch die Leifheit Stiftung Nassau realisiert die Landesmusikakademie ein dreitägiges „Musikalisches Inklusionscamp“ mit ca. 100 Teilnehmenden, das Teilhabe am musikalischen Handeln voraussetzungslos ermöglicht. Angeboten werden Workshops „für alle“ zu den Bereichen Instrumentalspiel, Trommeln und Gesang. Mit Unterstützung der Inklusiven Band Vollgas connected ??? aus Fürth kann auf die Erfahrungen der an der Landesmusikakademie entstandenen Inklusiven Musizierensembles aufgebaut werden. Am ersten Abend der intensiven Probentage präsentiert die Band Vollgas connected, die bereits im Bayerischen Landtag, in der Bayerischen Staatskanzlei, auf den Bundeskongressen des deutschen Musikschulverbandes (VdM) in Mainz und Bamberg und sogar im Deutschen Bundestag gespielt hat, eindrucksvoll, was mit einer gemischten Truppe, die ich nach Kategorisierungen fragt, möglich ist. ischen hat sich die Band eine regelrechte Fanbase erspielt. Und das zu RecDie aus der ersten Staffel des an der Musikschule Fürth entwickelten Projektes für „Menschen mit Einschränkungen“ "Berufung Musiker*in" hervorgegangene Band "Vollgas" hat sich seit ihrer Gründung 2009 zu einer bundesweit gefragten Band gemausert: so rockte Vollgas bereits im Bayerischen Landtag, in der Bayerischen Staatskanzlei, auf den Bundeskongressen des deutschen Musikschulverbandes (VdM) in Mainz und Bamberg und sogar im Deutschen Bundestag. Auch namhafte Profimusiker*innen wie beispielsweise die Mitglieder der international renommierten Band Quadro Nuevo, die bereits mehrfach mit Vollgas fusionierte, schätzen die Spielfreude und Leidenschaft, die die Musiker*innen von Vollgas bei ihren Auftritten versprühen. "Großartig ist der mehr als bescheidene Ausdruck, was die Lehrer und die Musiker von Vollgas leisten. Der ausverkaufte Saal überschlug sich in fassungslosem Staunen und begeistertem Jubeln und immer wieder wurden Taschentücher gezückt. Niemand konnte sich der Spielfreude und der Begeisterung unserer jungen Kollegen entziehen. Es ist phänomenal, was auch Menschen mit Einschränkungen zu leisten im Stande sind, wenn sie die Chance dazu bekommen! Danke, dass wir dabei sein und mit Euch zusammen musizieren durften! 1-2-3: VOLLGAS!" Andreas Hinterseher, Quadro Nuevo Wir machen jetzt Musik und das ist super! Diese (Hoch-)Stimmung überträgt sich auf die Leiterin Uschi Dittus, auf die Musikschule als Ganzes und letztendlich auch auf das Publikum. Die Musiker*innen haben es schon bei ihren ersten Auftritten geschafft, das Publikum in ihren Bann zu ziehen und nicht nur musikalisch zu überzeugen. Inzwischen hat sich die Band eine regelrechte Fanbase erspielt. Und das zu Recht!
Frei
Dienstag, 18.08.2026
18:00 Uhr
...am liebsten gemeinsam! - Inklusives Konzert in der Gießhalle der Sayner Hütte
Abschluss des Musikalischen Inklusionscamps an der LMAK RLP
Abschlusskonzert des Musikalischen Inklusionscamp an der Landesmusikakademie
DO | 18.06. | 18:00 | Inklusives Konzert | Gießhalle der Sayner Hütte Eintritt frei
Dank der großzügigen Unterstützung durch die Leifheit Stiftung Nassau realisiert die Landesmusikakademie ein dreitägiges „Musikalisches Inklusionscamp“ mit ca. 100 Teilnehmenden, das Teilhabe am musikalischen Handeln voraussetzungslos ermöglicht. Angeboten werden Workshops "für alle" zu den Bereichen Instrumentalspiel, Trommeln und Gesang. Mit Unterstützung der Inklusiven Band Vollgas aus Fürth kann auf die Erfahrungen der an der Landesmusikakademie entstandenen Inklusiven Musizierensembles aufgebaut werden. Es werden ausnahms- und voraussetzungslos alle Menschen einbezogen, Kinder und Jugendliche, Erwachsene und Senioren verschiedener Nationalitäten und Religionen, mit und ohne besonderen Förderbedarf und unabhängig von den eigenen finanziellen Mitteln. Alle sollen erfahren, dass sie an ihrem Platz, mit ihrem Instrument/ihrer Stimme, etwas zum Gelingen des Ganzen beitragen. Zum Abschluss präsentieren die Teilnehmenden in der Gießhalle der Sayner Hütte eindrucksvoll, was während der Tage in den Workshops erarbeitet wurde.