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Franzi Aller spielt Kontrabass und E-Bass. In den letzten Jahren hat sie sich in verschiedensten Formationen bewegt – vom Jazzquartett mit Tony Lakatos über die experimentellen Indie-Jazz-Rock-Band Conic Rose bis hin zu orchestralen Formationen. Ihr Abitur legte sie am Landesmusikgymnasium Montabaur im Fach Gitarre ab. Danach studierte sie an der Hochschule für Musik Mainz, unter anderem Komposition bei Jesse Milliner. Seit 2019 ist sie u.a. Mitglied des Stegreif Orchesters und wirkte in verschiedenen Besetzungen in zahlreichen Studioproduktionen und Konzerten mit, sowohl als Bassistin als auch als Komponistin und Arrangeurin eigener Werke.
Ulf Kleiner spielt Klavier, seitdem er denken und laufen kann. Aufgewachsen in der oberfränkischen Wagner-Stadt Bayreuth hatte er die Jazzplattensammlung seines Vaters als alternativen Wegweiser an der Seite. Nach einem Studium an der Uni Mainz blieb er - nun selbst Dozent für Jazzpiano - der HFM und der Stadt treu. Er spielt u.a. bei Fola Dada, DePhazz, Joo Kraus und arbeitet/e mit Jeff Cascaro, HR Bigband, Charlie Nariano, Ian Pooley u.v.a. Er ist Produzent diverser Alben, aktuell die Alben von Fola Dada und Caro Trischler, die beide 2025 erscheinen. Im März 2020 erschien Ulf Kleiners erstes Piano-Album ‚PIANOSKOP‘.
Thomas Sauerborn ist ein in Köln ansässiger Schlagzeuger, Komponist und Bandleader, sowie Hauptfachdozent für Jazz-Schlagzeug an der Hochschule für Musik in Mainz. Er studierte am Conservatorium van Amsterdam (CvA), an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln (HfMT) und am Rytmisk Musikkonservatorium (RMC) in Kopenhagen. Sein künstlerisches Schaffen verbindet eine tiefe Leidenschaft für Improvisation mit der Erforschung neuer Klangwelten, etwa in seinem ersten Soloalbum [zimbel] (2024), das er auf der Cologne Jazzweek 2024 präsentierte. Neben seinem Debütalbum KYIWI (2021) ist er Mitbegründer des Labels Anunaki Tabla und aktiv in Projekten wie Das Ende der Liebe, Mount Meander und Trio Pollon. Sauerborn ist ein fester Bestandteil der deutschen Jazz- und Improvisationsszene und trat bereits weltweit auf.
Alexander Gelhausen studierte Musik- und Kunsterziehung an der Universität Köln sowie Jazzgesang an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Seit 2001 lehrt er an der Hochschule für Musik Mainz und leitet seit 2010 den Bereich Gesang in der Abteilung für Jazz- und Popularmusik. 2020 wurde ihm in Anerkennung seiner Leistung vom Päsidenten der Johannes Gutenberg-Universität der Ehrentitel "Außerplanmäßiger Professor" verliehen. Alexander Gelhausen singt seit vielen Jahren in unterschiedlichen Formationen von Duo über Quartettformationen, Bigbands bis hin zum WDR Rundfunkorchester. Zudem arbeitet er als Sprecher, gibt Workshops und hält Vorträge zu Themen wie Stimmbildung, gesanglicher Ausdruck, Stimmvibratotechniken, Rhythmusschulung und vokale Improvisation, u.a. an der Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz.
Thomas Bachmann ist Diplom-Saxophonist und Musikpädagoge. 1993 erhielt er den „Förderpreis Musik“ der Johannes Gutenberg Universität Mainz. Dort ist er seit 1995 als Dozent für Jazz-Saxophon, Improvisation und Ensemble tätig. 1997 studierte Bachmann in David Liebman ́s „Saxophone Masterclass“ in Stroudsbourgh, Pennsylvania, USA. Seit über 20 Jahren gibt er Konzerte mit seiner eigenen Formation „Thomas Bachmann Group“ und ist Sideman u.a. in der Frankfurt Jazz Big Band und im Bob Degen Quartett. Von 1998 bis 2006 spielte Bachmann Produktionen und Konzerte in der hr Big Band.
Carlotta Armbruster ist Posaunistin und Bandleaderin und fester Bestandteil der Kölner Jazzszene. Nach einem Vorstudium an der HMdK Stuttgart bei Johannes Lauer und dem Gewinn des Hauptpreises beim Bundeswettbewerb „Jugend jazzt“ 2022 begann sie ihr Bachelorstudium an der HfMT Köln bei Shannon Barnett, Niels Klein und Robert Landfermann. Sie spielt Konzerte sowohl mit eigenen Projekten, ist aber auch in zahlreichen anderen Formationen wie der Samuel Restle Bigband oder des Nico Klöffer Trios aktiv. Ihr stilistisches Spektrum reicht von frei improvisierter Musik über Triobesetzungen bis zu Largeensembles und Bigbands. Von 2023-2024 war sie Mitglied des Bundesjazzorchesters sowie 2023 des Euroradio Jazzorchestra, mit dem sie in Litauen tourte. Sie spielte außerdem Konzerte mit der HR und WDR Bigband, auf Festivals wie der Cologne Jazzweek und in Ländern wie Ecuador und Montenegro.
Organisation und Umsetzung: Niklas Schumacher
Niklas Schumacher studierte Kontrabass, E-Bass und Tuba an der HfM Mainz, an der er sich aktuell in den letzten Zügen seines künstlerischen Masterstudiums befindet. Er spielt vorrangig mit dem Frankfurt Jazz Collective FÄZZ, der deutschtürkischen Rockband Ahtapot und seinem eigenen Jazz-Trio AZURIA und unterrichtet zudem privat sowie am Peter-Cornelius-Konservatorium der Stadt Mainz.
Künstlerische Leitung: Marc Muellbauer
Der in London geborene und in Berlin lebende Marc Muellbauer ist Bassist, Komponist und Bandleader. Seine musikalische Laufbahn reicht vom zeitgenössischen Jazz mit dem Julia Hülsmann Quartett und -Trio, dem Eva Klesse Quartett, dem Wood & Steel Trio und dem Lisbeth Quartett über elektronische Musik mit Moritz v. Oswald bis hin zu Studioarbeit für Filmmusik, der Zusammenarbeit mit Singer-Songwritern und zeitgenössischer klassischer Musik. In den letzten Jahren hat er sich auch verstärkt der Aufnahme und dem Mixen eigener Musik sowie anderer Jazzprojekte gewidmet. Muellbauer ist ein passionierter Komponist und wirkt nicht nur am Quartett, sondern auch am Julia Hülsmann Trio, seiner neunköpfigen Band Marc Muellbauer’s Kaleidoscope und dem Wood and Steel Trio mit. 2025 erschien „Under The Surface“ mit dem Julia Hülsmann Quartett, seine neunte Aufnahme beim Münchner Label ECM. Das Vorgängeralbum „The Next Door“ brachte der Band den renommierten Deutschen Jazzpreis für das Instrumentalalbum des Jahres 2021 ein. Muellbauer ist derzeit Professor für Jazz-Kontrabass an der Hochschule für Musik Mainz, und ist der künstlerische Leiter der Jazz Summer School.        |